Was sollten Sie im Content Marketing nicht tun?

Einer der wichtigsten Themen im Social Media war 2013 höchstwahrscheinlich das Content Marketing. Doch bis heute gibt es in der Effektivität deutliche Unterschiede. Die einen bemühen sich durch die Übermittlung eines Mehrwerts in den Köpfen der potenziellen Kunden zu bleiben, die anderen wiederum haben es noch nicht verstanden, was genau Content Marketing bedeutet. Es ersetzt nämlich eben nicht den Teil der Werbung, sondern der Einsatz findet statt, um die Marke bzw. Communities aufzubauen oder zu festigen. Jedoch ist nicht nur das falsche Verständnis von Content Marketing ein Problem. An welchen Voraussetzungen der Erfolg außerdem scheitern kann, wird nachfolgend beschrieben:

1. Fehler: Zielgruppe nicht bekannt

Das Ziel von Content Marketing: Menschen erreichen! Und am besten die richtigen Personen. Was meine ich damit? Im Idealfall sollen die Menschen abgeholt werden, die sich mit dem jeweiligen Content identifizieren können. Denn nur kann eine Marke aufgebaut werden, denen die potenziellen Kunden später vertrauen. Um also den Erfolg einer Kampagne zu gewährleisten und Streuverluste zu vermeiden, muss die Zielgruppe vorher bekannt und definiert sein. Beantworten Sie sich folgende Frage: Wen wollen Sie mit der Kampagne erreichen? 

2. Fehler: Kein (Redaktions)-Plan vorhanden

Durch einen Redaktionsplan sichern Sie sich selbst zu, dass genügend Themen vorhanden sind, die verwendet werden können. So sind von Beginn an Themen vorgegeben und die Content Marketing-Strategie läuft nicht ins Leere. Wenn erstmal das Problem auftritt, dass man nichts zu berichten hat oder die thematische Richtung der Strategie verliert, dann werden automatisch weniger Menschen erreicht und im schlechtesten Fall sind es auch noch die Falschen.

 3. Fehler: schlechte Außenwirkung

Die optische Aufbereitung von Inhalten kann unterstützend dazu beitragen, dass der Content besser und schneller verstanden wird bzw. dass die Kernaussagen auf den Punkt dargestellt werden können. Denn dann ist das eigentliche Ziel von Content-Marketing erreicht. Die Zielgruppe fühlt sich angesprochen und kann nachhaltig gebunden werden. 

4. Fehler: Basis einer Strategie fehlt

Bevor Sie sich für Content-Marketing entscheiden und es in Ihre Strategie einbauen, ist zunächst die Strategie klar zu definieren, um sich nicht in Details oder unnötigen Ablenkungen zu verzetteln. Für Sie muss demnach eindeutig zu beantworten sein: Wo soll die Reise hingehen? Mit einer passenden Strategie und dem bekannten zu erreichenden Ziel lässt sich darauf aufbauend auch der beste Weg bestimmen. Selbstverständlich ist dieser nicht in Stein gemeißelt. Häufig stellt man fest, dass der eine oder andere Ablauf nicht so läuft wie geplant. In diesem Fall steht einer Anpassung der Strategie nichts im Wege. Wichtig ist dennoch: das zu erreichende Ziel muss bleiben!  

5. Fehler: Ungenutzte Ressourcen

Content-Marketing lebt von Geschichten. In jedem Unternehmen sind tagtäglich spannende Dinge und Entwicklungen zu beobachten. Das Problem: Sie gehen unter und verschwinden im Alltag, denn Zeit und Personal fehlt, um die Inhalte aufzunehmen. Deshalb wäre hier der Tipp: Beauftragen Sie eine Person, die sich um die Geschichten kümmert. Dies kann bspw. jemand aus der Marketingabteilung sein.

6. Fehler: Social Media findet keine Beachtung

Ein Unternehmen sollte in jedem Fall aktiv auf Facebook und Co. tätig sein. Denn vor allem für den Content-Marketing-Bereich kann es fatale Folgen für den Erfolg dessen haben, wenn Sie im Gegensatz zu anderen nur passiv in sozialen Netzwerken vertreten sind. Denn passiv findet das Unternehmen sicherlich statt. Schließlich wird im Social Media über Firmen gesprochen. Auch gerade durch die steigende Bekanntheit der Plattform Kununu, einer Arbeitergeberbewertungsplattform, wird der digitale Unternehmenstalk bedeutender. Insofern Ihr Unternehmen also nicht aktiv vertreten ist, kann es auch nicht auf negative Kritik eingehen. Die Folge: Ein verzerrtes Image des Unternehmens in der Onlinewelt, welches sich auf die Offlinewelt schneller überträgt, als man vermutet.  

7. Fehler: Keine Berücksichtigung von Suchmaschinenoptimierung

Natürlich sollen Inhalte primär für Menschen geschrieben werden. Gut wäre es jedoch, wenn diese auch bei Google positiv bewertet werden und auftauchen. So erhält man automatisch Besucher auf der Webseite des Unternehmens und generiert Traffic. Das zu erreichende Ziel muss damit sein, die Inhalte bei einer Suchmaschine wie Google in einem guten Ranking wiederzufinden. Denn nur kann ein dauerhafter Erfolg gewährleistet sein. Eine Suchmaschine hat hierbei eine unterstützende Funktion, die Inhalte dementsprechend online zu positionieren und zu verbreiten. Nutzen Sie das Potenzial!

Ansprechpartner

Prof. Heinz Kraus

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