Ihr Personal über Social Media gewinnen

Diese Videoreihe, VLOG, steht unter dem Motto "MUTmachweb - Social Media Recruiting praxisnah erleben"! Unter anderem erhalten Sie Meinungen von Experten, wie bspw. dem Social Media Recruiting Herausgeber Ralph Dannhäuser sowie Einblicke in die Umsetzung des Social Media Recruitings von mittelständischen Unternehmen aus der Region Mittelhessen geben. Ergänzt wird die Videoreihe durch Kurzvideos, die umfassende fachliche Informationen zu Social Recruiting liefern und das Basiswissen erweitern. 

Ziel dieser Videoreihe ist es, kleine und mittelständische Unternehmen, KMU, für das Thema Social Recruiting zu gewinnen - losgelöst davon, ob sie Social Recruiting schon einsetzen und im Unternehmen etabliert haben oder nicht. Aus unserer Sicht werden mit dieser Videoreihe inbesondere Funktionsbereiche wie Personaler, Marketer oder Geschäftsführer angesprochen.

Wir freuen uns über einen regen Erfahrungsaustausch und Ihre Kontaktaufnahme.

MUTmachweb: Social Media Recruiting praxisnah erleben
Top Mitarbeiter durch Social Recruiting gewinnen

Trotz der Bedenken, die viele Unternehmen gegenüber Socialmedia Recruiting hegen, gewinnt es bei deutschen Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Schließlich sind Unternehmen durch die stark veränderte Arbeitswelt im Zugzwang, da diese mittelfristig deutliche Unterschiede zur heutigen vorweisen wird. Der demografischen Wandel und Fachkräftemangel als große politische Herausforderung sowie die steigende Transparenz durch eine fortgeschrittene Digitalisierung bewirkt eine starke Machtverschiebung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Das Recruiting im klassischen Sinne wird in der Zukunft durch strategische Elemente ergänzt. Durch die neuen strategischen Personalbeschaffungsprozesse und -maßnahmen gilt es für Unternehmen rechtzeitig und auf langfristige Sicht hin, Beziehungen zu Talenten aufzubauen und zu halten. Das bedeutet, Unternehmen werden unter Betrachtung des gesamten Berufslebenszyklus versuchen, relevante Zielgruppen zu erreichen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Social Media Recruiting als Teil des Employer Brandings kann diesbezüglich eine Maßnahme sein, um als weitere Disziplin das Online-Recruiting zu ergänzen.
Nutzen auch Sie Ihre Chance! Gehen Sie neue Wege, um qualifiziertes Personal zu gewinnen!

Social Media Recruiting: Neue Wege der Mitarbeitergewinnung I Ein Interview mit dem Herausgeber Ralph Dannhäuser

Experte Ralph Dannhäuser, Autor und Herausgeber des Praxishandbuches Social Media Recruiting und Geschäftsführer von on-connect, motiviert kleine und mittelständische Unternehmen sich mit dem Thema Social Recruiting vertraut zu machen. Denn die Machtverhältnisse haben sich völlig verschoben. Jeder ist online und jeder schaut im Netz nach, was über Unternehmen gesprochen und geschrieben wird. Die Kandidaten sind damit am längeren Hebel, wodurch Unternehmen gezwungen sind, sich mehr zu öffnen. Fest steht: Um Social Recruiting kommen Unternehmen heute nicht mehr rum! Es stellt sich nicht mehr die Frage betreiben wir Social Recruiting ja oder nein, sondern nur noch in welcher Intensität. Wichtig ist, dass zu Beginn alle Recruiting-Kanäle auf den Prüfstand gestellt werden, um die effektivsten Kanäle herauszufiltern und interne Budgetverschiebungen vorzunehmen. So lässt sich eine eher passive Kandidatensuche auch auf eine aktive Suche (Active Sourcing) erweitern, womit neuerdings dann nicht mehr nur aktiv Suchende, sondern auch Kandidaten angesprochen werden können, die vielleicht derzeit gar nicht auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber sind. Unternehmen können damit 60% mehr Kandidaten ansprechen - ein Potenzial, was sich lohnt!

Social Media Recruiting: Welche Fallen müssen Sie beachten?

1. Falle: "Wir fangen einfach mal an und warten ab." Doch ohne Content-Strategie geht häufig vieles schief. Denn so fehlt der Plan für die nächsten Schritte.
2. Falle: Content fälschen
3. Falle: Keine Dialog-Strategie verwenden.

Social Media: Das kann doch der Praktikant, oder nicht?

Häufig wird der Aufwand von Social Media in Unternehmen unterschätzt und dem Praktikanten aufgetragen. Fakt ist jedoch, Social Media Aktivitäten in die Hände eines Praktikanten zu geben, ist ein absolutes No-Go und fahrlässig. Dies hat mehrere Gründe:

Grund 1: Unternehmensstrategie
Social Media ist ein zentrales Element im Marketing-Mix und damit automatisch in der Gesamtstrategie des Unternehmens verankert. In der Konsequenz bedeutet das, jede Social Media Kampagne bzw. jeder einzelne Post in den Kanälen muss zu der Unternehmens- und Marketingstrategie passen.

Grund 2: Werte und Normen des Unternehmens
Ein Unternehmen wird durch Werte und Normen geprägt. Diese Unternehmensphilosophie verinnerlicht der Mitarbeiter jedoch nicht über Nacht. Man erlebt sie durch lange und intensive Arbeit im Unternehmen und trägt diese damit automatisch durch die Kommunikation nach außen weiter. Für einen Praktikanten scheint das eine nicht zu bewältigende Aufgabe zu sein!

Grund 3: Kontinuität der Bereitstellung von Inhalten
Wichtig ist nicht nur den entscheidenden Inhalt für die entsprechend definierte Zielgruppe zu liefern, sondern diesen Content auch kontinuierlich bereitzustellen. Kontinuität versteht sich in diesem Zusammenhang aber nicht so, dass alle drei Monate mit dem Praktikantenwechsel ein neues Content-Marketing im Bereich der Social Media Kanäle beginnt. Vielmehr sollte der Inhalt über lange Zeit in einem Verantwortlichkeitsbereich liegen und von ausschließlich ein oder zwei Personen geschrieben werden. Denn eine Facebook Fanpage, die alle paar Wochen von einem neuen Administrator betrieben wird, ist nicht erfolgsversprechend.

Grund 4: Corporate Design und Bildsprache in sozialen Netzwerken
Auch die Designelemente von Social Media Kanälen sind mit dem bestehenden Corporate Design des Unternehmens zu vereinen. Beispielsweise wenn es um einen Post in Verbindung mit einem Bild geht. Ein einheitliches Design nach außen steht für Professionalität. Wenn jedoch der Praktikant für die Inhalte in sozialen Netzwerken zuständig ist, kann es zu einem deutlichen Bruch in der Kommunikation kommen. Das einheitliche Erscheinungsbild nach außen ist damit keinesfalls gewährleistet und die definierte Unternehmensstrategie wird nicht mehr konsequent verfolgt.

Ansprechpartner

Prof. Heinz Kraus

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0641 / 309 - 1348
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